Darts WM 2026 | Tag 16 | Heel Turn? Littler zittert, siegt und ätzt

Show notes

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Hosts: Kevin Schulte, Micha Wattenberg

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Show transcript

00:00:00: Der Heal-Turn von Luke Littler auf der Bühne nach dem Vier-zu-Zwei-Zittersieg gegen Rob Cross.

00:00:05: Trotzdem natürlich ein starkes Spiel mit Hundertsechs-Kommer-Fünf-Wasser.

00:00:08: Da spielt der Krimi-Sieg von Kevin Dutz, der die letzten sechs Lecks gegen Nathan Espinal am Nachmittag für sich entscheidet, der Headloss von Ricky Evans in der Partie gegen Charlie Manby.

00:00:18: Die markeloße Bilanz von Ryan Searle nach der vierten WM-Runde.

00:00:22: Wir blicken auf WM-Tag Nummer Sechzehn, live aus London, jetzt hier bei Check-Out.

00:00:29: Hier ist Checkout.

00:00:32: Der Datslein.de Podcast.

00:00:35: Mit Kevin Schulte und Micha Wattenberg.

00:00:41: Hallo und willkommen.

00:00:42: hier ist Checkout der Dartslein.de Podcast mit der dritten Ausgabe zwischen den Jahren aus London.

00:00:48: Wir melden uns mit dem ersten Tag ohne jegliche deutsche Beteiligung.

00:00:51: Die deutsche Brille, die haben wir endgültig absetzen müssen schon vor vierundzwanzig Stunden.

00:00:56: Jetzt haben wir den Fokus auf der Runde der letzten sechzehn.

00:00:59: Erst mal dem Abschluss der Runde der letzten zweiunddraßig.

00:01:02: Das alles wird jetzt besprochen hier bei Checkout.

00:01:04: Ich bin Kevin Schulte und neben mir sitzt Jan Toden, der Darts Dog.

00:01:08: Hi.

00:01:09: Grüß dich, Kevin.

00:01:10: An dieser Stelle noch mal die Info, den Podcast könnt ihr natürlich auf den bekannten Plattformen hören.

00:01:14: Und wer werbefrei dabei sein möchte, der abonniert uns bei Patreon.

00:01:17: Vielen Dank an die besonderen Unterstützer dort, aber auch an alle anderen, die uns unterstützen, die auch vielleicht fünf Sterne hinterlassen bei Apple, bei Spotify.

00:01:26: Das hilft uns sehr.

00:01:28: Unter der Stelle natürlich die Info, der Sport-Eins-Darts-Newsletter ist hier wie immer in der Verlinkung in der Folgenbeschreibung zu finden.

00:01:34: Dann gibt's auch noch den Link zu den letzten Restbeständen der Checkout-T-Shirts und den Link zu unserem Werbepartner oder unseren Werbepartnern.

00:01:42: Dann gehen wir jetzt rein mit der Analyse der letzten Nachmittagssession in der dritten Runde.

00:01:49: Wir blicken zunächst auf den Sieg von Justin Hood gegen Ryan Meekle.

00:01:52: Es war ein Vier zu Eins.

00:01:53: Du war schon ein bisschen früher in der Halle.

00:01:54: Ich habe jetzt nicht alles mitbekommen.

00:01:56: Deswegen übergebe ich den Staffelstab erst mal an dich.

00:02:00: Justin Hood setzt sich erwartungsgemäß durch.

00:02:03: Aber war jetzt auch nicht ein Spiel ohne Gegenwehr.

00:02:06: War kein Spiel ohne Gegenwehr.

00:02:07: Es war so ein bisschen der Auftakt zu den offenen englischen Meisterschaften, die heute stattgefunden haben.

00:02:12: Wir hatten nur Spieler aus UK mit Ausnahme von Kevin Dudes.

00:02:17: Es war eine Begegnung zwischen Justin Hood und Ryan Meekle, die jetzt nicht so ganz das große Interesse erst mal gezogen hatte.

00:02:26: Beim Walk on im Medienbereich war die Anwesenheit ein Endgleich eins, nämlich ich.

00:02:31: Trotzdem muss man sagen, Justin Hood hat dann auch direkt diesen Walk on genutzt mit seinem Hut auf und ordentlich die Halle versucht anzuheizen.

00:02:47: Er ging, muss man ja sagen, mit einem Turnier-Average von circa hundert Eins Punkten in dieses Match.

00:02:53: Das muss man sich noch mal vorstellen.

00:02:54: Justin Hood, der wahrscheinlich vielen gar nicht so bekannt war.

00:02:59: Und die große Frage war eigentlich von Anfang an, wird er dieses Niveau halten können?

00:03:04: Wenn er das halten konnte und Ryan Miekel sich nicht deutlich steigern würde, dann wäre das eine klare Sache gewesen.

00:03:11: Ja, und es fing dann doch relativ klar an.

00:03:15: Justin Hood kann nach ein bisschen Unsicherheiten auf beiden Seiten.

00:03:20: Den ersten Satz mit drei zu zwei Gewinn legt im zweiten Satz mit einem drei zu eins nach.

00:03:25: Hier auch so ein erstes Schmankerl mit einem hundert- und zwanziger Bullfinish muss man sagen.

00:03:34: Am Ende nochmal etwas gestruggelt, aber drei zu eins nach Hause gebracht.

00:03:39: Und dann gibt es so einen kleinen, vermeintlichen Bruch im Spiel.

00:03:45: Justin Hood, der kassiert dann bei drei zu null Führung, tatsächlich noch ein Satzverlust.

00:03:50: Also als das Spiel eigentlich klar in Richtung von Justin Hood lief, war Ryan Mikkel noch mal zur Stelle und nimmt zwei hyphenisches hintereinander raus.

00:04:04: Ja, hat man jetzt noch nicht mit dem großen Comeback gerechnet, aber dafür muss man natürlich dem Barber Props geben.

00:04:09: Und dieses große Comeback, Es wäre sogar noch möglich gewesen.

00:04:13: Viel fehlte nicht, denn Mikkel hat wirklich dann hinten raus seinen Standard immer weiter verbessern können.

00:04:18: Die Doppel waren auch da.

00:04:19: Da steht er am Ende auch bei starken fünfzig Prozent.

00:04:21: Das ist dann so eine typische Mikkelbilanz.

00:04:23: Und ich würde auch sagen, die fünf neunzig, die er spielt, die sind eben ein bisschen über den normalen Niveau.

00:04:29: Und trotzdem reicht es nicht zu einem weiteren Satz gewinnen, weil Justin Hood dann im Desider von Satz Nummer fünf wirklich die besten Darts im wichtigsten Moment nochmal auspackt.

00:04:38: Ja, er muss am Ende, er steht bei hundred eighty-four Rest und spielt da, ja, eiskalt eine hundred forty-four mit triple twenty, triple twenty, triple acht für forty Rest und da kam Miekel dann nicht mehr hinterher und Justin Hood macht es dann auch wirklich souverän.

00:04:59: und kommt hier durch.

00:05:00: Aber ja, was du sagst, diese Steigerung, die Ryan Mikkel Absatz drei gebracht hat, hat das Ganze nochmal so ein bisschen spannend gemacht.

00:05:08: Und die Zahlen von Ryan Mikkel lesen sich ja quasi wie die Zahlen eines James Wade.

00:05:13: Und wenn hier James Wade gestanden hätte, denn der spielt ja eigentlich genau diese Zahlen seit Jahren, dann hätte man eine knappe Partie erwartet.

00:05:22: Vier zu eins, es ist dann doch ein bisschen deutlicher.

00:05:26: Aber Justin Hood zeigt einfach weiterhin, dass die ersten Leistungen in diesem Turnier bisher, dass es keine Eintagspflegen waren.

00:05:35: Also er ist einer dieser Spieler, der auf gute Leistungen eine weitere gute Leistung aufpropfen kann.

00:05:40: Und dann musst du auch als vielleicht erstmalig Favorit wirklich in diesem Turnier gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner das Ganze so reproduzieren und das hat er erst reingemacht.

00:05:52: Und wir sehen ihn wieder am Achtelfinaltag heute gegen Josh Rock.

00:05:56: Heißt übrigens auch, der Sieg von Justin Hood befördert ihn in die Top-IV-Sechzig.

00:06:01: Er ist ohnehin im zweiten Tourkartenjahr jetzt, also da geht es für ihn nicht um die Tourkarte, aber für andere.

00:06:06: Steven Burton hat die Tourkarte jetzt verloren, muss in die Cue-School mal wieder.

00:06:10: Und Mario Vandenbuch, gerade, der hängt jetzt in den sogenannten Dom-Taylor-Seilen, also ist auf-vom-sechzig abgerutscht.

00:06:16: kann aber vielleicht noch ein bisschen hoffen, wenn irgendwie dieser Case-Dom-Taylor vor der Q-School geschlossen wird.

00:06:22: Und ja, das ist natürlich jetzt eine ganz schwierige Situation für den Belgier.

00:06:28: Schwierig die Situation oder noch nicht ausgeräumt ist die Situation auch für Lukas wenig.

00:06:32: Das muss aber wirklich mit dem Teufel zugehen.

00:06:34: Es wird sich dann am heutigen, was ist es, Dienstag entscheiden, dazu später mehr.

00:06:38: Ja, und vielleicht noch ein paar Worte zur Pressekonferenz.

00:06:42: Da wurde Justin Hood natürlich wieder obligatorisch auf die Story angesprochen, dass er ja seinen Preisgeld in einen chinesischen Imbiss investieren will.

00:06:54: Da hat er gesagt, ja ab dem nächsten Sieg wäre das dann wirklich der Fall.

00:06:58: Und was er auch so ein bisschen betont hat, hat gesagt, dass für ihn dieses erste Jahr auf der Tour eigentlich so ein bisschen Testballon war.

00:07:04: Er hat gesagt, ich will mal gucken, wie ich da ankomme.

00:07:08: Und ja, wenn ich Ende des Jahres sehe, ich kann da gut mithalten, dann werde ich im zweiten Jahr noch mehr Gas geben.

00:07:14: Auch er hat sich, wie wir das manchmal hören, als eher Trainingsfoulenspieler hingestellt.

00:07:19: Er hat gesagt, ja, während der PDC-Events, da trainiere ich schon, aber wenn es jetzt nicht geklappt hätte, hätte es nicht geklappt.

00:07:27: Aber er kündigt nicht nur für dieses Turnier, sondern auch für die nächste Saison dann eigentlich noch eine Steigerung an.

00:07:36: Das fand ich ganz interessant.

00:07:37: Partie Nummer zwei, dann die Begegnung zwischen Ricky Evans und Charlie Menby.

00:07:42: Hier setzt sich mit Charlie Menby erneut der WM-Debutant durch.

00:07:46: Damit nach Andreas Harris, sondern Justin Hood, der dritte debutant im Achtelfinale der WM.

00:07:50: Das ist auch wirklich eine unfassbare Quote.

00:07:53: Aber jetzt führt Charlie Menby auch jetzt keine Sensation.

00:07:56: Ich meine sogar mich und ich hätten ihn ins Achtelfinale getippt.

00:08:00: Gab auch einige, die ihn da gesehen haben.

00:08:03: Und der Turnierbaum hat es hergegeben.

00:08:05: Vor allen Dingen muss man seinen Rückblick betrachtet.

00:08:07: Er hat durch den dramatischen Sieg in diesem ja fast schon legendären Duell mit Cameron Mansys aufgrund der Szene da im Nachgang des Spiels, da hat er sich den Baum wirklich geöffnet.

00:08:17: Und sein Gegner heute, Ricky Evans, der hat natürlich mit James Wade, den er rausnimmt, da auch alles hier so ein bisschen möglich gemacht.

00:08:24: Denn Ricky Evans und die Runde der letzten thirty-two, das ist keine Liebesheirat, um es vorsichtig auszudrücken.

00:08:29: Es geht ja sogar noch gut los.

00:08:30: Walk On, mal wieder ganz besonders, holt sich dann die Pompons aus seinem Stuff und tanzt dann da so ein bisschen mit rum, kommt gut rein, ohne gut zu spielen.

00:08:40: Menby hat unfassbar viel auf Doppel liegen gelassen.

00:08:43: Erster Satz drei, eins an Rapid, dann Satz zwei.

00:08:45: Menby erst mal zu Stelle, holt ihn mit drei zu zwei.

00:08:49: Drei zu Null geht Satz Drei dann wiederum an Ricky Evans und Satz V ist dann eine ganz wichtige Szene.

00:08:54: Zwei zu Eins führt Ricky Evans und dann kann Menby den Satz drehen und geht dann... Nachdem er den Decider holt, erst mal so richtig aus dem Sattel.

00:09:03: Mit dem letzten Dart checkt er dort.

00:09:04: Evans war auf hundertzwanzig gestanden.

00:09:06: Möglicherweise dann auch mit einer Finish-Gelegenheit.

00:09:08: Aber das werden wir nie erfahren, wie das ausgegangen wäre.

00:09:11: Auf jeden Fall war es aber wirklich der absolute Turning Point im Match.

00:09:14: Denn dann gab es die letzte Pause und danach kam ein komplett verwandelter Ricky Evans zurück auf die Bühne.

00:09:19: Ja und leider für ihn ein deutlich negativ verwandelter Ricky Evans, der tatsächlich in beiden Sätzen... dramatisch im Average abfällt.

00:09:31: Im fünften Satz kann er nur noch knapp seventy-vier Punkte spielen.

00:09:35: Im sechsten Satz fällt er sogar unter sixty-fünf ab.

00:09:39: Das sind mit die schlechtesten Satz-Averages, die es bei dieser WM gegeben hat.

00:09:47: Und das kam irgendwie, also man konnte sich diesen Bruch so kaum erklären.

00:09:53: Das war ja fast, als ob ihm da in der Pause einer mit dem Hammer auf die Hand gehauen hat.

00:09:58: Er war überhaupt nicht mehr akkurat, er hat gestreut, dass es hier unglaublich war.

00:10:05: Und dann hat er das auch sehr, sehr an sich ran gelassen und die Konzentration verloren, die Ernsthaftigkeit verloren.

00:10:13: Und Charlie Manvey, der anfangs massive Probleme auf die Doppel hatte, lange unter zwanzig Prozent auf die Doppel lag, sogar unter fünfzehn Prozent, hat es dann in diesem Bereich auch klinischer gemacht und daraus, also es knallhart bestraft muss man sagen.

00:10:29: Ich fand ihn aber jetzt nicht sonderlich herausragend.

00:10:31: Also er hat eigentlich nur das gemacht, was er machen musste.

00:10:34: Die Katastrophe war halt, dass Evans hier dreiundsiebzig und fünfsechzig, fünfsechzig spielt.

00:10:40: Das stimmt.

00:10:41: Also ich war jetzt nicht sonderlich beeindruckt von Charlie Manby.

00:10:44: Auch wenn das jetzt hart klingt bei jemanden, der jetzt hier So durchkommt.

00:10:47: Ich war nicht beeindruckt wegen der Darts, die er geworfen hat.

00:10:50: Ich war eher beeindruckt, wie er die vielen verpassten Darts auf Doppel in den ersten drei, vier Sätzen verpackt hat.

00:10:57: Das fand ich krass gut.

00:10:58: Ja, aber genau, ich finde, das ist auch eine gewisse Reife.

00:11:02: Die Datspieler sprechen oft von Natur, die aufgeht oder zugeht oder dann durchgehen, wenn sie offen ist.

00:11:08: Und ich glaube, genau das hat er hier gemacht.

00:11:10: Aber das wäre ja jeder.

00:11:12: Also die sixty-fünf schlechter kannst du nicht spielen als Profi.

00:11:16: Das stimmt.

00:11:17: Trotzdem würde ich sagen, hat er dann diese Dinge sauber zu Ende gespielt.

00:11:22: Es gibt dann auch die Szenen.

00:11:25: Wie war das gestern nach den acht perfekten Darts?

00:11:29: Landet Anderson nachher im Madhouse.

00:11:31: Also du kannst auch weit vorne liegen.

00:11:34: Und wenn du dann die Doppel nicht so souverän machst, selber auch ins Grübeln komm, natürlich ein Spieler von der Klasse, eines Charlie Manby, wenn dem jemand sixty und seventy-fünf entgegensetzt.

00:11:45: dann wird er das in nineteen von zwanzig Malen die Lex ansichtziehen.

00:11:50: Trotzdem, gerade verglichen mit dem eher unruhigen Anfang und da diesen gravierenden Fehlern auf die Doppel, fand ich das schon souverän.

00:12:00: Ja, souverän war es aber, wie gesagt, also der Weg war sowas von geebnet aus meiner Sicht und Rick Evans hat, glaube ich, ein hundertvierzig geworfen im sechsten Satz, ansonsten gar keine Trippel mehr getroffen.

00:12:12: Und der Average wurde nur noch getoppt, nach unten von einem Average von Niti Kuma, der glaube ich noch mal schlechter war.

00:12:20: Auf jeden Fall war es ein komisches Spiel irgendwie.

00:12:22: Charlie Menby, der am Ende auch eine klar schlechtere Doppelquote immer noch aufweist, weil er so viele Fahrkarten gerissen hat in der ersten Spielphase.

00:12:30: Aber das dann so hinzukriegen und trotzdem eine positive Körpersprache komplett zu behalten, obwohl es schon echt mies losgeht.

00:12:36: Er hat da schon so viel liegen gelassen.

00:12:38: Das hat mich beeindruckt.

00:12:40: Und dementsprechend Charlie Menby auch wenn... Ich fand das jetzt hinten raus eigentlich nur noch logisch.

00:12:46: Es ist ein unglaublicher Run, den er hinlegt.

00:12:50: Er braucht jetzt noch einen weiteren Sieg für die Turkkarte.

00:12:52: Gegen Kian Fanfeen natürlich jetzt eine Bockharte Nummer am heutigen Abend, aber wir sind mal gespannt.

00:12:57: Rick Evans muss jetzt dieses enttäuschende Ausscheiden verpacken, denn er nimmt in großer Regelmäßigkeit einen Gesetzen raus in der Runde der letzten sixty-vier und scheitert dann eben an dieser dritten Runde, drittes Jahr in Folge raus, Gurney, Rob Owen, Manby, das sind jetzt auch nicht die allergrößten Namen, also dementsprechend hat er was liegen gelassen davor, zwanzig, zwanzig, ein zwanzig jeweils, null vier als Gesetze, als dreißigster Gesetze, wir kennen die Geschichte gegen Michael van Gärven, ja.

00:13:24: Und am Ende müssen wir hier sicherlich auch noch über einen physischen Aspekt sprechen bei Ricky Evans, denn das muss ja Gründe haben und die können nicht einfach nur darin liegen, dass er, ja, die Körpersprache war grauenhaft, das muss man auch ganz klar formulieren, aber er scheint wieder auf seinen rechten Daumen, Zeigefinger, was auch immer hingewiesen haben, als er dann von der Bühne ging.

00:13:46: Und da hatten wir zum letzten Thema, ich glaube, beim Grand Slam.

00:13:50: Beim Grand Slam hat er das schon mal angesprochen, dass es immer wieder die Situation gibt, wo wohl ein Zucken oder Krämpfe im Daumen oder Zeigefinger sind.

00:13:58: Wir konnten ihn jetzt heute dazu natürlich nicht mehr fragen.

00:14:02: Was ihm behindert, er hat das beim Grand Slam damals durch ein Tempowechsel, sagt er, irgendwie überwinden können.

00:14:10: Schlecht ist es auch quasi eine leichte Form einer Datitis, um dieses sagenumwobene Wort da auch mal reinzuschmeißen.

00:14:16: Aber er hat das ganz eindeutig beim Gang von der Bühne, also hat er mehrfach auf diese Hand gezeigt nach dem Motto, die hat nicht geklappt, die hat nicht so funktioniert, wie sie soll.

00:14:26: Und

00:14:27: ja,

00:14:28: dieser wirklich eklatante Bruch in einer Pause, ich glaube, es ist wirklich glaubhaft, dass da irgendwas körperlich eben für ihn nicht mehr, für ihn nicht mehr gestimmt hat.

00:14:39: Schade, dass es eben wieder genau diese Situation ist, wie die letzten Jahre in dieser Runde.

00:14:45: Es war für ihn schon auch eine große Chance hier noch weiterzukommen.

00:14:49: Machen wir den Nachmittag zu mit dem Spiel Nathan Espanyl gegen Kevin Dutz und was war das wieder für ein Kracher?

00:14:55: Also es gibt wirklich keine Session, wo jetzt nicht ein so ein Thriller dabei ist und so auch jetzt hier am Montag.

00:15:02: Espanyl geht tatsächlich raus gegen den Niederländer Kevin Dutz.

00:15:06: Einer von nur sechs Spielern, die Back-to-Back-Achtelfinals gespielt haben jetzt bei der WM.

00:15:10: Das ist auch eine Wahnsinnstatistik.

00:15:11: Kevin Dutz mit fortwährender Dauer immer stärker geworden und am Ende für mich auch eine verdiente Geschichte hier.

00:15:18: Denn er hat hier auch, klar, mal profitiert, vor allen Dingen in Satz vier, Espenel führt zwei Eins und kriegt diesen Satz einfach nicht zu.

00:15:27: muss den Satz sogar mit drei Null gewinnen mit den erstens Setters.

00:15:29: Am Ende war es zwar nicht sieben oder so, die Espinel da vergeben hat.

00:15:33: Beide wollten nicht so richtig, konnten nicht so richtig.

00:15:36: Dutz hat es dann geschafft und ja, Dutz ist dann eigentlich sogar drauf und dran, mit drei zu zwei in Führung zu gehen.

00:15:44: Er muss den Satz Nummer fünf nämlich mit drei eins holen, verpasst da wiederum drei Klare auf Doppel und Espinel, dann kriegt den Satz in den Desider und nimmt dann die Hundertsiebzig Punkte raus.

00:15:55: Danach ist es dann halt wirklich nur noch Kevin Dutz, der hier diktiert, wo es lang geht.

00:16:01: Drei Null, drei Null, die Sätze sechs und sieben.

00:16:03: Das war wirklich beeindruckend von ihm und er hat auch auf der Pressekonferenz gesagt.

00:16:07: Also er sieht sich schon als Spieler, der auch mal Richtung Top zehn irgendwann gehen kann, so von der ganzen Qualität, die er hat.

00:16:16: Weiß ich jetzt nicht, müssen wir jetzt auch nicht groß den Case aufmachen, lass uns lieber bei diesem Spiel bleiben, aber das war jetzt schon wirklich wieder die Bestätigung dessen.

00:16:24: Was man in den letzten ein zwei Jahren gesehen hat, dass der diese WM-Bühne wirklich mag.

00:16:29: Ja, da hat er im letzten Jahr in der gleichen Situation Christoph Ratayski geschlagen.

00:16:34: Auch vier zu drei in einem engen Spiel.

00:16:36: Also es zeigt eine gewisse Nervenstärke hat er auch.

00:16:39: Zur Wahrheit gehört dann auch, dass er in der nächsten Runde eine drei zu eins Führung gegen einen dann sehr starken Chris Dowie verspielt hat.

00:16:47: Vielleicht noch einen Nebensatz zu dieser Top Ten-Geschichte.

00:16:52: hat oder ist dann auch gefragt worden, warum klappt es denn nur so bei der WM?

00:16:57: Und er hat gesagt, das ist für ihn schon mit der ganzen Reiserei unter dem Jahr und mit Familie.

00:17:02: Er lebt ja in Schweden.

00:17:03: Er lebt in Schweden, ist nach Schweden gezogen.

00:17:05: Ich meine, dann mich zu erinnern, dass es da aber auch schon wieder irgendwie eine Trennung gab und er sagt, die Wege sind weit, man ist viel von der Familie weg und da tut er sich das Jahr über dann durchaus schwer.

00:17:20: Aber man muss es ihm zutrauen und eine Angst vor Bühnen hat er definitiv nicht mit seiner durchaus ruhigen, coolen Art, ich meine gegen den Espine, der ja nur auch ein Hero der Menge ist, das so durchzuziehen.

00:17:34: Interessanterweise muss man dazu sagen, ich glaube das hat man noch nicht erwähnt, dass Kevin Duzia die letzten fünf Partien alle gewonnen hat gegen Nathan Espine und wie uns Adrian Geiler erzählte, hat er das wohl vor dem Match auch im Interview gesagt, dass er oder Espinel hat es sogar erwähnt, dass Kevin Dutz ihn direkt zur Begrüßung mal darauf angesprochen habe.

00:17:56: Also beim letzten Spiel hat Sevardas versucht mit der Chewbacca-Maske Espinel rauszubringen.

00:18:01: Was ihn rausgebracht hat, war dann jetzt vielleicht die Erinnerung an die Statistik.

00:18:06: Ne, Spaß beiseite.

00:18:08: Was ihn wirklich rausgebracht hat, war einfach ein überragender... Kevin Dutz in dem sechsten und siebten Set.

00:18:14: Hatte richtig Spaß gemacht, also wir hatten jede Menge Highlight, wir hatten natürlich auch Dramatik in verschiedenen Sätzen hinten raus, war es ja dann sogar eine klare Kiste, wenn man so will, weil dann eben Espinel auch nichts mehr getroffen hat.

00:18:25: Aber was hier nochmal heraussticht, acht Highfinishes in diesem Match, ich glaube fünf von Dutz, drei von Espinel, vierzig Lecks wurden gespielt, das heißt also wir haben hier Pro Satz, genau, pro Satz, so im Schnitt, ein High-Finish dabei gehabt.

00:18:39: Also, hat richtig gebockt.

00:18:41: und ja, das liegt eben nicht nur an natürlich einem hundertseentiger Highlight zum Satzgewinn von Espennel, zum zwischenzeitlichen Drei-Zwei, aber auch eben an, ja... vielen, vielen anderen Momenten, für die beide Spieler gesorgt haben.

00:18:54: Genau, wobei auch.

00:18:55: Es ist gar nicht immer nur dieser High-Finish sein müssen.

00:18:58: Also Dutz hat ja im letzten Satz am Anfang direkt gebraked mit nach neunzig über zwanzig, doppel, neunzehn, doppel, neunzehn.

00:19:07: Das sind halt auch fantastische Momente, die sind unter möglicherweise schöner oder spektakulärer, als sage ich jetzt mal das klassische Shanghai-Finish auf der... auf der Zwanzig.

00:19:17: Frage ist natürlich, was ergibt sich aus diesem Spiel an Konsequenz für beide?

00:19:22: Vielleicht werden wir nachher drüber sprechen, was es heißt für DUDS in der nächsten Runde?

00:19:28: Ne, können wir auch jetzt schon sagen, also die Konsequenz ist nämlich in der Weltrangliste kaum vorhanden und das finde ich ganz schön crazy, weil trotz dieses satten Preissgeldaufschwung bei der WM und er spielt jetzt zum zweitmal in folgendem Achtelfinale, nimmt jetzt sechzigtausend Penunzen.

00:19:45: mindestens mit und braucht jetzt noch einen Sieg gegen Luke Humphreys im Achtelfinale, um an einem gewissen Raymond van Barneveld zum Beispiel vorbeizuziehen, der eben... auch im Schlepptau dieser European-Tour-Regeländerung stark profitiert hat, weil er quasi immer dabei war, dann viele Host-Nation-Qualifier besiegt hat, der im Prinzip nichts gerissen hat über ein ganzes Jahr und immer noch vor einem Spieler steht, der jetzt sechzig tausend Steine bei diesem Turnier mitnimmt.

00:20:12: Also Kevin Dutz ist in einem Bereich der Weltrangliste, wo man wirklich ganz, ganz große Sprünge machen muss, um irgendwie sich nach vorne zu schieben, nicht zu vergleichen mit einem Ryan Searle, der jetzt wirklich mit sieben Meilenstiefeln, die die Ränglistenleiter hochsteigt, also bei Dutz ist das anders.

00:20:31: Das wollte ich nur jetzt nochmal einmal einschieben.

00:20:33: Ist ein ganz wichtiger Punkt, ich glaube diese Protektion der Top- Thirty-Spieler auf der European Tour und da ist wahrscheinlich Raymond von Bahnefeld mit das beste Beispiel, schlechte Saison, oft einfacher Lose in der ersten Runde und dann gehst du immer mit zwei Tausend Fünfhundert Steinen nach Hause, das Ganze vielleicht zehn Mal in der Saison.

00:20:54: Kevin Dutz hat dieser Sieg heute, glaube ich, jetzt zusätzlich gebracht.

00:21:00: Da ist es einfach schwer mitzuhalten.

00:21:02: Ein anderes Thema, aber das werden wir vielleicht nach der WM noch mal diskutieren, ist einfach, dass man viele dieser spannenden Spieler auf den European-Tourbühnen gar nicht mehr sieht, weil sie durch diesen wirklich harten, frustrierenden Qualifier durchmüssen.

00:21:14: Gager Clemens ist da ja auch ein Beispiel, der einfach Pech hat in diesem Qualifikationsformat.

00:21:22: Und ich würde mir wünschen, dass man sich da was überlegt, weil ja, die ersten, thirty, fünfundreißig sind einfach so abgehoben vom Rest der Menge.

00:21:33: Das kann langfristig nicht sinnvoll sein.

00:21:37: Gucken wir aber nach vorne, wo wir gesagt haben, die Bewegungen in der Rangliste sind sind einfacher.

00:21:45: Was sind denn aus deiner Meinung jetzt die Konsequenzen für Nathan Espinal?

00:21:49: Da hängt es jetzt davon ab, was die PDC mit der Premier League veranstaltet.

00:21:52: Wird man da eventuell auf zehn Spieler hoch gehen, wird man bei acht bleiben.

00:21:57: Bei acht ist ein nächsten Espennel, glaube ich, raus.

00:22:00: Ich glaube, da sehe ich jetzt die Chance einfach nicht, weil von Fehn und auch Rock jetzt eben performen.

00:22:05: Dementsprechend, da gehe ich dann davon aus, wird Espinnel jetzt ein bisschen an der Entscheidung hängen, ob es tatsächlich jetzt eine Modusänderung gibt oder nicht.

00:22:13: Und zunächst in Espinnel noch ein Thema, was wir ja auch emsig besprochen haben.

00:22:18: Wir können es jetzt ja mal relativ kurz halten, falls jemand Sport eins nicht gesehen haben sollte.

00:22:22: Da war er zu einem sehr, sehr interessanten Interview in Vorfeld und hat über seine Weihnachtsfeiertage berichtet, dass er da drei Dinge gemacht habe und zwar Fußball gucken, Karaoke singen und sich hemmungslos betrinken.

00:22:35: Ja, also ich musste sehr drüber lachen.

00:22:37: Man kann sicherlich Argumente dafür finden, dass das vielleicht nicht die ideale Vorbereitung ist.

00:22:42: Ich sage, meine Güte, der hat jetzt am neunzwanzigsten gespielt.

00:22:45: Also,

00:22:46: ja.

00:22:47: Ich sehe es ein bisschen anders, weil ich finde, es ist das Turnier des Jahres.

00:22:51: Es ist deine wichtigste, sind deine wichtigsten Arbeitswochen im Jahr.

00:22:57: Betrinkt dich doch.

00:22:59: wenn das Turnier rum ist und eine kleine Pause ist.

00:23:02: Ich finde es eher unprofessionell, mag sein, dass andere sagen, das braucht er vielleicht zur Entspannung.

00:23:08: Aber bis vier Uhr morgens Karaoke singend und er hat tatsächlich von sich aus das Wort, ich liebe es mich zu betrinken oder den Satz gewählt, finde ich nicht ganz professionell.

00:23:19: Ich glaube, daran ist er heute nicht gescheitert.

00:23:21: Also das sollte man jetzt nicht falsch verstehen.

00:23:24: Aber ja, das... zeigt einfach einem vielleicht, wo noch ein bisschen Optimierungspotenzial ist und wo vielleicht auch ein Management mal sagen kann, lasst doch heute mal die Flasche in der Kiste und geh morgen früher

00:23:38: ans Practice Board.

00:23:38: Ja, auch du hast Argumente, ich sag mal so, Alkohol und dazu muss ich ja jetzt auch nicht zwangsläufig ausschließen, aber er hat ja jetzt auch kein schlechtes Spiel gemacht.

00:23:47: Das ist natürlich sehr unlucky.

00:23:48: am Ende, war es auch dann wirklich nur noch Dudes, der was getroffen hat, aber ja.

00:23:54: Nimmt jetzt natürlich nicht den Schaden weg von ihm.

00:23:55: Das ist eine enttäuschende WM, wenn du in der Runde der letzten thirty-two ausscheidest als DSP.

00:24:01: Dann gehen wir in die Abend-Zeschenreihen.

00:24:03: Letzte Spiel der dritten WM-Runde Josh Rock gegen Kellen Ritz.

00:24:06: Es war ein emotional aufgeladenes Duell natürlich auch nicht von Kellen Ritz.

00:24:11: Er hat auch viel Beistand bekommen.

00:24:14: Also Justin Hood wurde auf der PK auch dazu befragt hat.

00:24:18: sich sehr, sehr nett geäußert zum Tod von Ritz Großvater, der ja The Riot sehr nahe stand.

00:24:26: Und Kellen Ritz hat diese Partie sehr emotional aufgeladen vom Walk on an.

00:24:32: und auch als er den ersten Satz gewinnt, dann zeigt er gerne Himmel im Prinzip nach jedem Leckgewinn, vielleicht ein bisschen zu

00:24:39: sehr,

00:24:40: ist dann auch menschlich.

00:24:42: Ich würde ihn gar nicht blämen, weil am Ende steht er hier bei drei neunzig und ein halb Punkten.

00:24:45: Das ist immer noch besser als Kellon Ritz übers Jahr spielt.

00:24:48: und für mich müssen wir die Partie eher über Rock erzählen.

00:24:51: Das habe ich ihm so nicht zugetraut.

00:24:54: Dafür waren mir die Auftritte bis dato zu wenig außergekräftig, aber er spielt hier neun neunzig wird.

00:24:59: Mit Dauer des Spiels eher besser.

00:25:01: Gewinnt drei seiner vier Sets in Decider.

00:25:04: Zwei bei Ritz Anwurf, da hat er ihn outgescored jeweils, fand ich mental stark und er geht hier eben null eins in Rückstand.

00:25:11: Ritz hat eher das Publikum auf seiner Seite.

00:25:13: Also das war schon echt eine kleine Reife Prüfung.

00:25:16: Das finde ich auch.

00:25:18: Und die beiden haben ja losgelegt, wie die Feuerwehr.

00:25:20: Es war jetzt im ersten oder zweiten Set.

00:25:23: Ich weiß es jetzt gerade nicht mehr ganz genau.

00:25:26: Im zweiten Satz war das genau als beide mal jeweils mit sieben perfekt

00:25:31: kurz

00:25:31: hintereinander.

00:25:32: Ich glaube wirklich im Einlegg auseinander.

00:25:36: Der ganze Presseraum sprang auf und rannte hin, in der Hoffnung jetzt den neuen Data zu sehen.

00:25:42: Es waren dann immer nur sieben Perfekte, aber man hat wirklich mehrfach diesen Satz gehört.

00:25:47: Dieses Spiel, dieses Tempo ist doch eigentlich dafür prädestiniert, dass wir jetzt hier endlich den neuen Data sehen.

00:25:55: Ist dann vom Tempo und dem Scoring nachher ein bisschen abgefallen.

00:26:00: Das Spiel, aber es ist immer gut gewesen.

00:26:01: und wie du sagst, Josh Rock hat hier seine beste Turnierleistung gezeigt gegen einen nicht ganz einfachen Gegner.

00:26:09: Übrigens auch er ist wohl mit Kellen Ritz sehr gut befreundet.

00:26:14: Da scheint es ja eine Nordirland Connection zu geben, denn auch Daryl Gurney ist ja irgendwie eng mit Kellen Ritz.

00:26:24: und hat das auf der Pressekonferenz auch noch mal gesagt, dass es für ihn vielleicht auch gar nicht ganz einfach war, das rauszulassen.

00:26:30: und er weiß, sein Freund leidet da, aber er muss hier, sozusagen es geht um den Job, es geht um Geld, hat er gesagt, man muss ja professionell sein und das hat er dann auch gezeigt.

00:26:42: Und bei Kellen Ritz war spätestens nach Satz drei, ja, fand ich schon ein bisschen die Luft raus, auch wenn Satz vier und fünf nochmal irgendwie in den Decyder gehen, aber man hat da so leicht den hardern Kellenwitz wieder gesehen.

00:26:59: Und da war irgendwas ein bisschen anders als die Runden zuvor.

00:27:02: Aber wie du sagst, seine Leistung, knapp ninety- vier Punkte, fünfzig Prozent auf die Doppel, ist besser als das, was er das ganze Jahr gebracht hat.

00:27:10: Ich glaube, er kann ja unterm Strich zufrieden sein.

00:27:13: Ja, von Satz drei an würde ich dir recht geben.

00:27:15: Wurde schlechter, aber das Spiel war de facto dann auch in der Reihe.

00:27:18: Also Ritz kommt aus dem dritten Satz mit einem Lauf von eins zu sechs Legs, aber es ist im Prinzip noch nichts passiert.

00:27:25: Problem ist dann, dass er auch den Desider in Satz vier verliert, genau wie in Satz zwei und da zum zweiten Mal mit Anwurf eben nicht vorne weglaufen kann.

00:27:32: Und das bei Kellen Ritz, der eigentlich das Scoring als Stärke hat, ist das natürlich fatal.

00:27:37: Und ja, dann war der Ofen wirklich aus, weil Rock dann bei eigenem Anwurf wiederum, dass der Unterschied nichts hat.

00:27:42: Rennlest in Satz Nummer fünf, am Ende hier mit vier eins durchgeht.

00:27:45: Josh Rock damit auch in der Rangliste nochmal deutlich gesprungen.

00:27:49: Ich glaube, das ist jetzt für die Premier League auch nochmal ein ganz, ganz vorentscheidender Sieg gewesen.

00:27:53: Kommen wir gleich nochmal darauf zu sprechen.

00:27:56: Und damit ist ja auch die dritte Runde beendet worden.

00:27:59: Es ging dann eben mit dem Achtelfinale weiter zwischen James Harrell und Ryan Searle.

00:28:03: An der Stelle noch ganz kurz die Info.

00:28:05: Ich hatte eben gesagt, sechs Spieler aus dem Feuer wieder im Achtelfinale, kann man ihn jetzt auch noch mal ein bisschen größer fassen.

00:28:10: Also diese sechs Spieler sind Luke Woodhouse und Kevin Dutz.

00:28:15: Die haben jetzt zweimal in Folge das Achtelfinale erreicht.

00:28:18: Luke Littler natürlich dreimal in Folge, Michael van Gerven viermal in Folge eigentlich noch viel.

00:28:22: länger, weil das eine Mal ist er gegen Dobby, muss er rausziehen wegen des Corona-Falls und ansonsten Humphreys und Johnny Clayton.

00:28:32: Fünfmal in Folge jetzt mindestens im Achtelfinale.

00:28:35: Johnny Clayton noch nie im Halbfinale gestanden.

00:28:37: mal schauen, ob es da jetzt durch diese Schallmauer durchgeht.

00:28:40: und erwähnt hatten wir bereits drei Neulinge unter den letzten sechzehn.

00:28:45: Ja, sechzehn hatten wir dann aber auch nur noch, ja, eine gute halbe Stunde, denn dann hat sich der erste Achtel-Finalist auch schon aus dem Turnier verabschiedet.

00:28:52: James Howell.

00:28:54: Ja, das passt jetzt irgendwie nicht zum bisherigen Turnierverlauf, dass es hier so krachen rausgeht.

00:28:58: Aber das liegt hier an Ryan Searle.

00:28:59: Es ist im Prinzip dieselbe Partie, die Ryan Searle schon am Vortag gegen Martin Schinder gespielt hat.

00:29:05: Ja, es ist wahnsinnig souverän.

00:29:07: Es ist wahnsinnig gut im Scoring.

00:29:09: Auch hier liegt er am Ende wieder über hundert Punkten.

00:29:13: Er ist super in den Checkouts bei fünfzig Prozent und hat außer im ersten Satz, der in den Decider geht und in dem Harald sogar die Chance gehabt hätte, mit einem Dat auf Tops den er verpasst.

00:29:29: Ist es dann eine klare Kiste, denn Mainz Hölgewind gibt in den anderen folgenden drei Sets nur noch zwei Legs ab und hat gewürgt, wie in dem Spiel gegen Martin der Vergleich ist.

00:29:41: wirklich gut.

00:29:43: James Harrell ist aber vielleicht auch wieder ein bisschen auf Normalmaß gestutzt worden.

00:29:47: Also wir sprechen hier von einigen Außenseitern, die jetzt überperformen und wir sagen, Mensch, wir sehen sie das ganze Jahr über nicht.

00:29:54: James Harrell hatte irgendwie fünfhundert Pfund mehr als Lukas Wenig zu Beginn des Turniers, um das mal einzuordnen, wie sehr das aus dem Nichts kommt.

00:30:03: Einziger Aspekt in der zehn-Stunden-Folge wo wir dann explizit über jeden Spieler gesprochen haben.

00:30:08: Da fiel uns ja schon auf.

00:30:10: Er ist Top- Thirty-Material, wenn man nur auf den Average geguckt hat in diesem Jahr.

00:30:14: Also, da gab es ein paar Anzeichen und PC-Finals waren gut zuletzt.

00:30:17: Trotzdem, das ist ein absoluter Dreamrun.

00:30:20: Ja, und weil du die Scoring erwähnst, er war vor dieser Partie heute auf Platz vier der Hundert-Achziger-Rangliste dieser WM.

00:30:29: Also, auch da spricht er für gute Scoring.

00:30:31: Ich meine, er hat eine gute Vergangenheit in der BDO-WDF.

00:30:36: ist jetzt nicht irgendein Spieler, aber genau, es ist dann vielleicht auch mal normal, dass so ein Run dann zu Ende ist und insbesondere gegen ein Ryan Serl, der bei dieser WM eigentlich Spiele in einer Reihenfolge und Qualität abliefert, wie man es von ihm noch nicht gesehen hat.

00:30:54: Und der jetzt, wir werden das Spiel von Luglet daher nachher besprechen, der einzige Spieler noch ohne Satzverlust ist im Turnier.

00:31:03: Und das ist wirklich, das ist überragend, vierzehn zu null Setze.

00:31:08: Und du hattest einen Lex in das vierzig zu elf oder?

00:31:11: Zweiundvierzig elf.

00:31:12: Zweiundvierzig elf.

00:31:13: Also

00:31:13: auch da war es nie knapp.

00:31:15: Und wenn ich mir das jetzt nochmal anschaue, von den vierzehn Setzen musste nur einer im Desider entschieden werden.

00:31:22: Und das war Satz eins jetzt gegen Harrell, wo James Harrell einen Satzdat auf Tops verpasst.

00:31:27: Und ansonsten in dreizehn der vierzehn Setze, die Salier bestreitet gehen, drei Null oder drei Eins aus, das ist eine wahnsinnige Bilanz, eine Irrebilanz.

00:31:35: Und ja, Ryan Searle hat insgesamt in vier Spielen weniger Lecks verloren als ja jetzt James Hubble oder jeder andere unterlegende Achtel-Finalist oder Drittrundenspieler in einem Match.

00:31:45: Also dementsprechend, das zeigt mal, wie verrückt das ist, wie extraordinaire und der nächste Hundertplus Average von Heavy Metal.

00:31:54: Ja, der, der schiebt hier einen Lauf, den wir so noch nie gesehen haben, spielt jetzt erstmals ein WM Viertelfinale, springt dadurch in die Topsechzehn und mit einem weiteren Sieg Ist der, also müsst ihr jetzt, glaube ich, zwölf, dreizehn sein oder so, dann ist der sechster oder so.

00:32:09: Also dementsprechend dann reden wir über Premier League.

00:32:11: Jetzt ist die Frage, die hat uns Micha, Grüße gehen raus.

00:32:15: Unser, unser Podcast-Kollege hat uns die mit auf den Weg gegeben als kleine Denksport-Aufgabe.

00:32:21: Jan.

00:32:22: Sölds, Premier League Hoffnungen.

00:32:25: Sind die auch realistisch, wenn er im Halbfinale gegen Littler rausgeht oder muss er die große Sensation schaffen und wirklich ins Finale einziehen?

00:32:32: Oder könnte auch ein Halbfinale reichen, was sagst

00:32:34: du?

00:32:35: Ich glaube, ein Halbfinale kann reichen.

00:32:37: Ich glaube, er muss nicht an Litler vorbei.

00:32:40: Es hängt aber so ein bisschen an den anderen Spielern, auf die er noch treffen kann.

00:32:48: Mit einem weiteren Sieg steht er, wie du gesagt hast, genau, steht er auf Platz sieben.

00:32:56: Das ist vor Josh Rock und Danny Knoppert und da hängt es ganz massiv davon ab, was Josh Rock macht.

00:33:03: Ich glaube trotzdem, dass er wahrscheinlich ein bisschen mehr machen muss, eventuell als andere Spieler.

00:33:10: Ich sage, er muss ein Littler vorbei.

00:33:12: Also ich glaube nicht, dass es reichen wird, wenn er im Halbfinale rausgeht.

00:33:16: Söhrl braucht das Finale für die Premier League.

00:33:19: Darauf würde ich mich jetzt festlegen.

00:33:20: Gut, bei einer achter Premier League, wenn wir davon ausgehen, dass es doch bei dem alten Modus bleibt, dann... Ist das wahrscheinlich so, da hast du recht?

00:33:30: Und wir haben ja auch noch einen Gary Anderson mit in der Verlosung.

00:33:35: Bei dem nicht ganz klar ist, würde er die Einladung annehmen.

00:33:39: Naja, es ist spannend.

00:33:40: Also wir hatten letztes Jahr mit Dobby und Espinel auch zwei Spieler drin, auf die nicht jeder gewettet hätte.

00:33:46: Ryan Searle spricht schon auch nochmal eine andere Gruppe an Fans, glaube ich, an.

00:33:51: Wendeln.

00:33:54: Lutz Wöckener, Größe.

00:33:57: Der

00:33:57: ist ja der größte Rhinzerl Fan.

00:33:58: Aber jetzt

00:33:59: mal provokativ.

00:34:01: Lutz hat mit Rhinzerl ja noch die Wette, dass sich Rhinzerl die Haare schneiden lassen muss.

00:34:05: Bei einem BM-Titel fällt natürlich diese Metalverbindung raus, wenn die Haare erst mal kurz sind.

00:34:16: Nein, aber das selbe kannst du ja auch über den Christobi letztes Jahr gesagt haben.

00:34:19: Das ist jetzt auch nicht der wo die Fans kreischend am Walk-On stehen.

00:34:24: Also wenn ich jetzt, ich mag Christobi, ich mag Ryan Searle, nicht falsch verstehen, aber... Ich kann dir jetzt nicht sagen, was den einen unbedingt besser und attraktiver macht als den anderen.

00:34:34: Ich

00:34:35: finde halt, also das Serl, wir reden dann darüber, dann müsste, du hast ja selbst gesagt, so ein Josh Rock vielleicht dann darunter leiden, der würde dann raus bleiben.

00:34:42: Das sehe ich halt bei besten Müll.

00:34:44: Deswegen bin ich da ganz klein in der Meinung und sage, er muss ins Finale kommen.

00:34:48: Erst mal... Auf dem Weg ins Halbfinale muss er an Johnny Clayton oder Andreas Harrison vorbei.

00:34:53: Also das sehe ich schon als große Möglichkeit jetzt auch nochmal weitere hunderttausend Moneten hier einzuhämsen.

00:35:00: Also ja, bin sehr gespannt auf dieses Duell.

00:35:02: dann mit an Sicherheit grenzen der Wahrscheinlichkeit natürlich am ersten, ersten, am Nachmittag.

00:35:09: Gehen wir jetzt rein in das große Finale Furioso des Abends.

00:35:12: Luke Littler gegen Rob Cross.

00:35:14: Vier zu zwei am Ende für The Nuke, für den Titelverteidiger, der nächste hundertsechs plus Average, nachdem er hundertsieben gespielt hat gegen Soljowicz, jetzt nur hundertsechs, fünf.

00:35:24: Er sagt selbst danach auf der PK hat sich gar nicht so angefühlt, fand ich auch.

00:35:28: Macht den Average aber nicht weniger wert, sondern im Gegenteil.

00:35:32: Also das ist wirklich eine krasse Leistung.

00:35:34: Und bevor wir jetzt über all das sprechen, was nach dem Spiel passiert ist, erst mal gehen wir kurz ins Match rein.

00:35:40: Cross hat das ausbohlen gewonnen, verliert dann aber den ersten Satz mit eins zu drei, kann sich dann aber dieses Break sozusagen zurückholen, indem er Satz zwei zieht mit drei eins, das war richtig stark von ihm.

00:35:52: Im vierten Lack verpasst Luke Litler Tops und Cross kann sich doch trotzdem wirklich verkorksten Aufnahme und einem verpassten Zettart in der nächsten Aufnahme dann durchsetzen.

00:36:01: Und es war der erste Satzverlust von Luke Littler im Turnier.

00:36:04: Und daraufhin wirkte er genervt.

00:36:06: Das war ja schon auch ein Ziel, das möglichst lange hinaus zu zögern.

00:36:10: Aber da wird er jetzt getoppt von Ryan Searle.

00:36:14: Satz drei, drei Null.

00:36:16: Das war Atemberaubengut, hundzwanziger Set Average, in thirty-six dazu gemacht, thirteen, elf, zwölf.

00:36:22: Und dann haben wir Satz V, eine neuralgische Situation.

00:36:26: Rob Cross muss hier das Zwei-Zwei machen.

00:36:28: Im Satz schafft das aber nicht und Lindler geht hier mit Drei-Eins durch und damit auch mit Drei-Eins setzen in Führung.

00:36:34: Und dann Satz Nr.

00:36:35: V, im eigenen Anwurfleck.

00:36:37: Cross, perfekt, unterwegs gewesen, nämlich drei von drei auf Doppel und dadurch das Match verlängert.

00:36:42: Und dann wurde es richtig, richtig interessant.

00:36:45: Ja, und da gab es tatsächlich eigentlich Frappierende.

00:36:49: Parallelen zum Spiel von Gabriel Clemens gestern, weil entscheidend ist am Ende das vierte Leg.

00:36:58: Hier kann Cross der zwei eins führt, den Sack nicht zumachen.

00:37:03: Er hatte hier ein Z-Dat.

00:37:05: Gabriel hatte gestern drei, meine ich, die er nicht benutzt hat.

00:37:09: Und Littler spielt in dieser Situation ein Zehndata.

00:37:14: Und ja, die Stimmung war hochgeladen.

00:37:17: Die Littlerbank, die stand quasi nur noch und war am Stimmung machen.

00:37:25: Halle sehr, sehr aufgeladen.

00:37:28: Beschreib

00:37:28: mal, also du meinst jetzt die Littlergäste da in der ersten Reihe eben auch sehr aufheizend unterwegs.

00:37:36: Was hast du da so gesehen?

00:37:37: Weil ich war ja dann schon wieder im Medienraum, musste den Text schnell vorbereiten.

00:37:42: Vielleicht ganz kurz zur Vorgeschichte.

00:37:45: Als beide Spieler auf der Bühne waren im ersten Satz, gab es im Publikum ganz klar vernehmbare Rob Cross Gesänge.

00:37:51: Luke Littler hat die so ein bisschen hämisch dirigiert.

00:37:54: Hat sich dann, als er den ersten Satz gewonnen hat, schon so an die Ohren nach dem Motto, na wo sind denn eure Fan Gesänge für Rob Cross?

00:38:01: Rob Cross hat das Ganze im zweiten Satz den Ehrmacht gekontert, wo er dann auch, als er erfolgreich ist.

00:38:07: Auch da ganz kurz, weil du eben die Parallel zu Clemens ansprichst.

00:38:11: Ich fand nämlich... Cross ist dann irgendwie ein bisschen aggressiv geworden, bissig gespielt, auch das eine parallele zu Clemens.

00:38:17: Also, beiden tut diese Bissigkeit gut, aber egal, ich will dich nicht unterbrechen weiter.

00:38:21: Nee, und genau, auch da Rob Cross macht quasi dann wieder diese Szene nach.

00:38:25: Und ja, spätestens ab diesem Moment merkte man schon das ganze Spiel über, dass diese, ich würde sagen, zehn Leute, die bei Litler vorne in der ersten Reihe saßen, sehr angezündet waren, jede Aufnahme tierisch abgefeiert haben oder auch eine schlechte Aufnahme von Rob Cross abgefeiert haben.

00:38:43: Es gab da einen jungen Mann mit Mütze, der sprang mehr durch die Gegend, als das er saß.

00:38:50: Und das Ganze hat sich wahnsinnig zugespitzt im fünften und sechsten Satz dann.

00:38:56: Und als es dort eben in diesen Decider ging, das sechste Satz, es war die Stimmung, also Eigentlich wie bei einem Boxkampf, hätte ich fast gesagt.

00:39:07: Und dieses fünfte Leg im sechsten Satz ist ja dann auch ganz spannend, weil beide eigentlich gar nicht so gut reinkommen.

00:39:15: Littler steht nach sechs Darts bei dreihundert vierhundvierzig.

00:39:18: Rob Cross steht bei dreihundert zweihundvierzig.

00:39:20: Aber

00:39:20: dann kommt die Hundert Achtzig.

00:39:21: Aber dann kommt die Hundert Achtzig.

00:39:23: und Littler hat das mehrfach beim Bühneninterview und auch nachher auf der Pressekonferenz nochmal angesprochen, dass er eigentlich ab dem Moment wusste, Rob Cross hat sich eben drehundertzwanzig gestellt, mit einer hundertachtzig kommt er auf hundertzeigzeig, dann braucht er, also ich habe mindestens sechs Starts, um das zuzumachen.

00:39:42: Und da hat er sich gesagt, da wusste ich quasi, das hole ich, ich habe Zeit hinten raus.

00:39:47: Trotzdem sehr, sehr aufgeladen.

00:39:49: Man muss dann auch sagen, bevor wir vielleicht nachher noch auf das kommen, was nach dem Spiel sich noch ereignet hat.

00:39:55: Als das Spiel rum war und Rob Cross von der Bühne ging, hat die Litlerbox fair applaudiert, muss man auch sagen.

00:40:01: Aber ich fühlte mich oft eher wie in der ersten Reihe bei einem wichtigen Boxkampf.

00:40:08: Ich fand es schon auch fast ein bisschen drüber.

00:40:12: Es war mir mehr als positive Aggression, so wie ich es gestern bei Gaga genannt habe.

00:40:17: Das gehört vielleicht dazu.

00:40:19: Ich glaube, die Crossseite hat es auch nicht übel genommen.

00:40:21: Da sitzt meistens nur sein Manager, der ist relativ ruhig.

00:40:24: Eine These zu dieser ganzen Kiste.

00:40:27: Und zwar, jetzt habe ich Littler jetzt auch ja ein paar Mal gesehen, und diese ganze Box da von ihm, wer total fehlt, ist Martin Foles, finde ich, als Manager, der für mich einen ganz anderen, also es geht jetzt auch gar nicht nur während des Spiels, sondern auch so so Backstage und so irgendwie, hat für mich Martin Foles einen ganz anderen Vibe da reingebracht.

00:40:51: hat natürlich so Null, etwas proletenhaftes ausgestrahlt.

00:40:57: Und dieses eher proletenhafte Verhalten kommt da jetzt gerade ein bisschen mehr zum Vorschein, um es so auszudrücken.

00:41:03: Ich denke, jeder weiß, was damit gemeint ist.

00:41:05: Ja, ich glaube, du fasst das ganz gut zusammen.

00:41:08: Eine externe, etwas dämmende, mediative Kraft.

00:41:14: wäre da nicht fehl am Platz.

00:41:16: Die Familie hat sich entschieden, das so im familiären Kreis zu halten, ja auch das Management.

00:41:22: Sie scheinen damit im Moment auch nicht allzu viel falsch zu machen.

00:41:25: Auch mal ganz klar, was man sagen muss, also so negative Cross das Publikum aufgefasst hat.

00:41:31: Übrigens auch da... Ich fand es gar nicht so schlimm über das Spiel.

00:41:39: Ich fand es über das Spiel gesehen gar nicht so schlimm und gar nicht so dramatisch.

00:41:42: Also klar, das Publikum war auf Seiten von Cross mehrheitlich, weil man will hier natürlich eine Story.

00:41:48: Man will ein Spiel, das hat man bekommen.

00:41:50: Man will nicht irgendwie eine Vier-Null-Abreibung und der Gegner ist erster Zuschauer.

00:41:56: Und natürlich war man dann auch sehr in der Phase Satz Nummer sechs für Rob Cross, dass es hier den siebten Set gibt und hat natürlich ihn dann angefeuert, beziehungsweise Littler dann auch ausgebot, als der dann nach dem verpassten Set hat eben ausgecheckt hat.

00:42:11: Und ja, am Ende gab es natürlich deutlich vernehmbare Buchufe nach dem sehr exaltierten Jubel in Richtung Publikum.

00:42:18: Ich finde, ich finde es erste Linie geil, dass es so jubelt, dass er da auch irgendwie die Geschichten kreiert.

00:42:25: Was er dann gesagt hat, boah, da muss man dann noch mal näher drüber sprechen, um es so mal einzuleiten.

00:42:34: Ja,

00:42:34: und das war vor allem das Post-Match-Interview von Sky auf der Bühne.

00:42:39: Ich weiß nicht, wer von den deutschen Zuschauern, ich glaube, da hat man das ja immer nur im Original-Kommentar auf der Zone.

00:42:46: Ja, um es ganz transparent zu machen, wir sind jetzt hier wirklich davon abgeschieden und haben ja nicht mehr klar.

00:42:53: Über VPN kann man dann mal eben noch mal gucken.

00:42:55: Das macht man dann auch mal real life in irgendwie clements am interview war oder schindler, was auch immer.

00:42:59: Aber wir sind da jetzt wirklich die falschen Ansprechpartner gerade.

00:43:03: So meinte ich das in dem moment gar nicht.

00:43:04: Ich wollte nur sagen, vielleicht ist das eben vielen auch durch die Lappen gegangen, weil man im deutschen Fernsehen dann da immer schon die Werbung läuft.

00:43:12: Ja, es war einfach so.

00:43:14: Eigentlich fing die... Nee, er wurde relativ zu Beginn.

00:43:19: auf der Bühne schon gefragt, oh, hier ganz schön aufgeladene Stimmung.

00:43:22: Und das war dann auch durchaus laut, denn gleich auch da, ich weiß nicht, ich war im Medienraum, Mats Nicholson, der ja hier auch zu Gast war, der Reporter von der AD, er zum Beispiel gesagt, also... Von der Abmischung im TV kam es nochmal deutlicher rüber, als in der Halle war, würdest du den zustimmen?

00:43:40: Ich würde den zustimmen.

00:43:41: Ich war sogar, weil ich gedacht habe, das höre ich mir jetzt.

00:43:44: Ich gehe schnell rüber in den Medienraum und höre es mir da im Fernsehen an.

00:43:47: Ich war auf dem Weg raus aus der Halle und war wirklich schon durch die Tür durch.

00:43:52: Der gute Mann, der da saß, hielt sie mir auf und da hörte ich, dass irgendwas, hörte ich seine ersten Sätze und dann bin ich nochmal zurückgegangen, um das vor Ort zu hören, weil man tatsächlich in der Halle diese Pfiffe gar nicht so extrem mitgekriegt hat wie in der Aufnahme, aber kurz um.

00:44:07: Also es war ein bisschen Pfiffe, er wurde gefragt, wie hast du das heute aufgenommen?

00:44:13: oder was ist hier los, wie interpretierst du diese Stimmung?

00:44:16: Und was dann kam, war schon relativ heftig.

00:44:21: Kernig, auf jeden Fall.

00:44:22: Also, Littler sagt, ihr könnt mich nicht einschüchtern.

00:44:26: Und lustig fand ich auch, er leitet das Ganze ein mit, das stört mich nicht.

00:44:31: Mit hochrotem Kopf.

00:44:32: Mit hochrotem Kopf.

00:44:34: Das stört mich gar nicht.

00:44:35: Mit diesem Vibe.

00:44:37: Dann hat er noch mal gesagt in Richtung der Fans, in Richtung der Zuschauer.

00:44:42: Ihr kommt, um mich zu sehen, eure Tickets zahlen meinen Preisgeld.

00:44:46: Danke, danke, ihr könnt mich immer gerne weiter ausbohnen.

00:44:49: Also das war schon sehr, sehr trotzig, um es vorsichtig auszudrücken.

00:44:53: Und dann, da sind wir jetzt nicht zeugen geworden, haben es aber auch ausgesicherte Quelle und mehrere andere Reporter haben das gesehen, gab es dann auch, bevor die Pressekonferenz begann und bevor die Interviewtermine dann abgerollt wurden, gab es dann auch, da mal eine kleine Zusammenkunft mit den entscheidenden Personen aus dem Litler Lager und auch der PDC.

00:45:11: wenn ich das jetzt richtig transportiert bekomme.

00:45:14: So hat man es mir auch transportiert und da wird wohl, das können wir nur spekulieren, aber transportiert worden sein, dass diese Zuschauer Thematik und auch so wie er da reagiert hat, wahrscheinlich nicht das sein soll, was er auf der Pressekonferenz bitte nochmal so wiederholt, denn auf der Pressekonferenz hat man ihn Dann erstmal ein bisschen neutraler dazu erlebt, er hat gesagt, das ist normal.

00:45:39: Das sieht

00:45:40: ja immer so, das ist ja auch das Schöne, also das ist auch eine große Hassliebe, die ich habe.

00:45:44: Jede Pressekonferenz mit jedem Spieler beginnt ja erst mal mit drei Fragen eines PDC-Mitarbeiters.

00:45:50: Wissen vielleicht auch gar nicht alle, wenn man jetzt die Fragen hört, die stellen sich ja jetzt auch nicht mit Namen vor, ist auch völlig okay, aber das ist immer der ganz normale Ablauf.

00:45:57: Und dann kannst du hier das Thema, was ist das Thema nach diesem Spiel, das sind die Worte von Litler, das ist am Ende dieser Hostile Crowd und so.

00:46:05: Und ja, dann werden erstmal drei mal alle Fragen zum Spiel gestellt.

00:46:10: Die meisten Journalisten sind da schon innerlich am Schlafen, so geht es mir dann auch, weil Leute, das hält uns alle nur auf.

00:46:18: und dann gab es aber auch vom BBC Reporter in dem Fall die ersten Fragen, die natürlich auf das Publikum abziehen.

00:46:25: Und da hat er aber anfangs noch angefangen zu antworten mit, ja gut, das Publikum war gegen mich.

00:46:31: Ich

00:46:31: fand ihn auch weniger allglatt als sonst.

00:46:33: Also er hat schon ein bisschen was geliefert an den Halt.

00:46:36: Genau, er hat gesagt, das Publikum war hier gegen mich, muss man verstehen.

00:46:39: Jetzt bin ich der Favorit.

00:46:40: Vor zwei Jahren war ich noch der Underdog.

00:46:43: Natürlich wollen die Leute am liebsten sieben Sätze sehen.

00:46:46: Deshalb unterstützen sie meinen Gegner.

00:46:49: Und hat auch schon auf die eine oder andere Frage gesagt, ja, ich habe so ein bisschen meine Continence auf der Bühne oder auch beim Spiel verloren.

00:46:56: Ich war vielleicht ein bisschen zu aggressiv.

00:46:58: Das Wort Enger-Feel auch, glaube ich,

00:46:59: eins mal.

00:46:59: Das Wort Enger-Feel.

00:47:02: Und so sollte ich vielleicht nicht sein.

00:47:04: Don't look back in Enger.

00:47:06: Fragen Sie bei Joe Kallen nach.

00:47:08: Genau, aber auf der Kallen-Mensi-Skala war das ja noch alles ganz gesettelt.

00:47:15: Naja, und dann kam irgendwann nochmal eine Nachfrage zum Publikum und dann hat er auch nochmal was darauf gesagt.

00:47:24: und ja, dann kam eine Situation, wo dann die nächste Nachfrage so eingeleitet wurde mit, ich wollte nochmal nachfragen, Publikum, Punkt, Punkt, Punkt.

00:47:36: Und da wurde diese Pressekonferenz relativ unwirsch unterbrochen.

00:47:42: Mit den Worten.

00:47:43: Dazu hat er jetzt schon genug gesagt.

00:47:45: Keine weiteren Fragen zum Publikum.

00:47:48: Der Kollege, ich glaube, es mal Niederländer setzte dann noch einmal an.

00:47:51: Ist, glaube ich, ein Deutscher tatsächlich?

00:47:53: Okay.

00:47:54: Ich will den Namen jetzt nicht sehen, weil sonst ist es Albern, aber ich bin mir sehr sicher, dass er ein Deutscher ist.

00:47:59: Der, glaube ich, Korrespondent ist einer einer großen deutschen Zeitung in London.

00:48:04: Egal.

00:48:06: Gut, also dahin ist ja auch egal, wer es ist.

00:48:09: Der Kollege hat dann nochmal versucht, nachzuhaken.

00:48:13: oder wollte erklären, woraufhin die Frage zielen sollte, hätte ja auch eine andere Wendung sein können.

00:48:19: Aber da wurde dann wirklich sehr unwirschklar gemacht, zu dem Thema kommt nichts mehr.

00:48:23: Es hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt noch drei weitere Kollegen gemeldet, die Fragen stellen wollten und die dann auch auf die Nachfrage, weil offensichtlich alles in irgendeiner Ausprägung nochmal zu dem Thema Publikum und Reaktion gehen sollte.

00:48:37: die dann auch die Fragen im Nachhinein nicht mehr gestellt haben.

00:48:41: Ich fand, es war auch wirklich Würsch, wie das Ganze unterbrochen wurde dann von dem PDC-Mitarbeiter.

00:48:47: Das war in dem Fall nicht der Medienchef, also der nicht noch Medienchef, der jetzt bald Head of Development wird, Dave Allen.

00:48:54: Und ich drück's mal ganz vorsichtig aus.

00:48:59: Also, wenn Dave Allen diese Rolle nicht innehat, als derjenige, der so ein bisschen auf die Medienschaffenden schaut, während der Pressekonferenz, dann ... wird die Wärme aus der Situation relativ häufig entzogen.

00:49:12: Es kommt sehr viel Kälte rein.

00:49:14: Auch hier möchte ich mich jetzt so nebulös wie irgendwie möglich ausdrücken.

00:49:19: Aber ja, das ist mir schon häufiger irgendwie aufgefallen und das war jetzt hier wirklich sehr, sehr unwirsch und auch unpassenfall.

00:49:28: Also als ob der da jetzt irgendwie so eine so eine so eine unsägliche Frage hätte stellen wollen, darum ging es gar nicht.

00:49:35: Ich habe dann aber auch mitbekommen, dass danach dann auch von Medienchefebene da auch noch mal das Gespräch gesucht, für Büff fand ich gut.

00:49:42: Und dann ist man da auch schiedlich friedlich auseinandergegangen.

00:49:46: Aber auch da, der der Companion von Littler, ich weiß nicht wie der Kollege heißt, der ein bisschen so ja da so einen Hut aufhat.

00:49:53: Nicht sein Vater, sondern, also mir fällt der Name nicht ein.

00:49:55: Egal, werdet wissen von, wer ich rede, der hat dann die Pressekonferenz auch so gleitet und dann hat der dann auch das auch nur gesagt, ne, ist jetzt zu viel so nach dem Motto, hat er dann auch eingegriffen.

00:50:06: Und soweit ich weiß, bei den Text, die jetzt verschickt wurden von der PDC, die das ganze Jahr filmt, war der Part jetzt auch einfach weggeschnitten.

00:50:13: Das ist auch einfach wunderschön, ne?

00:50:15: Ja,

00:50:16: der Part war rausgeschnitten.

00:50:17: Ich habe gerade unsere Aufnahme noch mal... Ich habe es vor der Aufnahme gerade nochmal gecheckt.

00:50:22: Naja, das Ganze hat ja einen Hintergrund.

00:50:24: Also, ich meine, ich war damals in München im Zenit vor Ort, als er gegen Peter Wright verloren hat, einen ausgemachten Publikumsliebling.

00:50:32: Und da ist es verständlich, dass ein Peter Wright vielleicht ein bisschen mehr angefeuert wird als ein... Luke Littler und er hat ja damals dann diesen Post aus dem Taxi auf dem Weg zum Flughafen oder Hotel gemacht.

00:50:44: und damals, daher kam ja die Ankündigung in Deutschland, spiele ich nie wieder hier.

00:50:48: Das übrigens auch, da haben wir gar nicht aufgemacht, aber auf einmal haben uns ein paar Kollegen der britischen Reporter noch angesprochen und meinten so, nach Deutschland.

00:50:58: Ihre Auffassung, Ihre Interpretation aktuell, was Sie hören und da sind Sie bei den Englern einfach näher dran als wir.

00:51:04: Nach Deutschland will er wirklich nicht kommen, abseits des Premier League Spieltags im Ende März

00:51:08: in Berlin.

00:51:09: Inklusive World Cup, den er... laut britischer Informationen auch nicht spielen wird.

00:51:14: Also Humphreys und Bunting vielleicht beim World Cup, mal schauen.

00:51:16: Also will ich jetzt auch alles noch nicht so in Stein gemeißelt sehen, müssen wir erst mal gucken, aber das wäre natürlich schon eine krasse Entwicklung.

00:51:23: Aber ich glaube, das ist so ein bisschen die Sorge, die dahinter steht.

00:51:25: Jetzt fällt dir das Hotelzimmer aus einander.

00:51:27: Ja, das

00:51:28: war mein Handy, das war alles gut.

00:51:29: Das ist ja Teppichboden, ne?

00:51:31: Das ist gut, ja.

00:51:32: Sauberer Teppichboden.

00:51:34: Ja, da ist natürlich schon die Sorge oder auch die Gefahr, das muss man sehen, wenn der jetzt noch zwei, drei Mal so impulsiv reagiert und das Publikum hat natürlich an sowas auch Potenziell Freude, wenn es sieht, wir können den kitzeln und wenn man die Story jetzt zu groß macht, dann, und das hat Littler ja auch gesagt, er hat gesagt, oh ja, ich denke, dass ich am ersten Januar mehr erwarten muss als heute an Gegenwind und ich werde mich darauf vorbereiten, da er aber eben doch sichtbar drauf reagiert, Klar, mit einem hundertsebene Average, also ist ja auch alles gut, wenn man so drauf reagiert, aber kann das für ihn natürlich auch zum Problem werden und das will man hier unterbinden, ob das so der richtige Weg war, weil jetzt machen wir das Fass auf, man hätte das auch irgendwie abmoderieren können auf andere Art und Weise und dann wäre das Thema auch vielleicht schnell wieder versackt, aber so ist es natürlich das Gesprächsthema.

00:52:29: Besondere Situation natürlich auch irgendwie, fünf, dreißig Sekunden nach dem verwandelten Match, da da so ein Interview zu geben.

00:52:35: Das ist ja analog zu, ich sag mal, den Field-Interviews beim Fußball.

00:52:38: Also wenn dann da irgendwie ZDF-Reporter Nils Kaben, Toni Groß nach dem Champions League-Vinale irgendwie in seiner Meinung nach nicht ganz so schlaue Frage stellt, wie auch immer.

00:52:47: In erster Linie bin ich froh, dass wir Zeuge geworden sind eines solchen Dramas.

00:52:53: Es hätte auch ein ganz banales Vier-Null werden können und Littler wischt dann irgendwie so haltwegs... entspannt über alles hinweg und auch über die Fragen, ist jetzt nicht der Fall und dementsprechend ja vielleicht auch eine kleine Hoffnung für die Konkurrenz, dass irgendwie das Publikum da jetzt noch ein größerer Faktor wird.

00:53:12: Und ja, Litler macht es sich dadurch nicht einfacher, aber um die Klammern so ein bisschen zu schließen, man muss wirklich seine Leistung sportlich krass würdigen, weil egal wie Negativ er das auffasst, wie wiedrig seine Auffassung nach die Bedingungen sind, das umfällt.

00:53:31: Es schadet ja seinem Spiel.

00:53:32: Null Komma Null.

00:53:33: Man muss aber auch nochmal Rob Cross loben.

00:53:36: Das war ein Spieler, der hat vor ein paar Wochen noch um die Teilnahme an der EDC gekämpft.

00:53:41: Damon Hetter wäre vier Null die rausgegangen, bitte.

00:53:44: Der hat über den Herbst seine Leistung wieder wunderbar zusammengekriegt.

00:53:51: Das muss man respektieren, er spielt auch hier, also er spielt aber auch in der Sitzung.

00:53:56: Im Schnitt spielt er auf die Doppel, also eine Leistung, die man ihm vor ein paar Wochen vielleicht nicht zugetraut hätte.

00:54:03: Ich denke, einige hätten ihn vielleicht aus dem Turnier auch schon früher rausgetippt.

00:54:08: Respekt, dass er hier so hat gegenhalten können.

00:54:13: Mal gucken, was er da jetzt im nächsten Jahr daraus macht.

00:54:16: In der Weltreingliste fällt er trotzdem ein paar Plätze runter, die kann er nicht halten, weil er ja einen Halbfinale zu verteidigen hatte, damals übrigens auch gegen Luke Littler raus.

00:54:26: Apropos Luke Littler, wir bleiben jetzt noch mal ganz kurz auch bei ihm denn er ist natürlich ein Spieler, der in der Premier League ganz sicher mit dabei ist und die Premier League wird auch jetzt noch mal ganz kurz Thema sein.

00:54:35: Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Geven sind so die einzigen Dreinnahmen, über die man wirklich gar nicht mehr reden muss.

00:54:40: Ich würde sagen, so gut wie safe.

00:54:46: Stand jetzt Johnny Clayton, Stephen Bunting, Josh Rock, Gervan Price wären so meine Namen.

00:54:51: Also vielleicht Rock vor Bunting natürlich setzen.

00:54:54: Bunting ist aus dem Turnier raus, aber ich glaube immer noch dran, dass Bunting und auch Price stand jetzt zu den Achtspielern gehören.

00:55:00: Wenn Zehnteilnehmer, würde ich auf Noppat und Espinnell erweitern.

00:55:04: Großes Fragezeichen, was so überall steht, ist Gary Anderson.

00:55:09: Kann sich jetzt auch erledigen von selbst, wenn er gegen Michael van Gerven heute rausgehen sollte, aber warten wir mal ab.

00:55:14: Und ansonsten haben wir natürlich die Außenseiterkandidaten, die sich hier mit einem Finale, hier eben dann auch rein spielen, Finale oder Sieg, nur der Vollständigkeit halber, Ryan Suell, Luke Wurthaus, Christoph Rathalski, Andreas Harrison, Kevin Doots, Charlie Manby und Justin Hood.

00:55:28: Also, dass wir gerade die letztgenannten jetzt noch mal im Premier League-Kontext erwähnen müssen, das hätte man vor dem Turnier auch nicht zu träumen gewagt.

00:55:37: Würdest du in irgendeiner Personalie um das Kurzwahl einen Einspruch erheben?

00:55:41: oder hast du sonst auch irgendein Gedanken dazu?

00:55:44: zur Istlage?

00:55:45: Ich würde die Auflistung exakt genauso machen.

00:55:48: Ich sehe sie identisch wie du.

00:55:50: Von daher können wir das kurz halten.

00:55:52: Ich glaube Anderson in der Premier League erleben wir nur, wenn er ins Finale kommt.

00:55:57: Ansonsten wird er sagen, mache ich nicht.

00:56:00: Und das wird man respektieren, weil die anderen Spieler auch interessant sind.

00:56:04: Genau, damit ist da heute alles dazu gesagt.

00:56:07: Wer weiß, wie wir es nach dem morgigen Turniertag sehen, ob da nochmal leichte Verschiebung reinkommen, hängt wahrscheinlich insbesondere an den Außenseitern.

00:56:16: Und darüber sprechen wir jetzt sofort, vielleicht noch ein Thema, was jetzt auch nochmal aufgekommen ist.

00:56:21: Steven Bunting hat sich nach seinem WM aus jetzt mit sehr emotionalen Worten nochmal geäußert und hat auch... gegen natürlich die Beleidigungen im Internet gewettert und das auch völlig zurecht und hat das Ganze jetzt aus meiner Sicht aber dann doch ein bisschen kurios irgendwie connectet so nach dem Motto also das was Tobi Bunting sein Sohn abkriegen würde.

00:56:44: Keiner gut vorstellen, das ist too much.

00:56:46: Ich finde, also man kann jetzt keinerlei Teilschuld irgendwie an die Buntings vergeben, wenn jemand ausfällig wird gegenüber einem Minderjährigen.

00:56:58: Aber durch dieses zur Schaustellen irgendwie und durch diese permanente in den Mittelpunktheben auch von Tobi Bunting, er war ja fast mehr im Fokus als sein Vater bei diesem Funier, finde ich, ja, muss man, kann man da auch ein bisschen Kritik ansetzen und... kritisch würde ich dann auch das bewerten was banding mit seinem sohn jetzt in sechsundzwanzig als reaktion auf das ganze vorhat.

00:57:26: ja also der ganze ist jetzt der junge ist jetzt im kreuzfeuer von von online hasst und so unsäglichen scheiß.

00:57:34: und als reaktion mache ich jetzt einfach nicht dass ich vielleicht mal bedenke Wie gehe ich da jetzt mal gegen vor?

00:57:43: Wie kann ich das irgendwie wohl temperiert angehen, sodass ich vielleicht da nicht dem ganzen noch Tür und Tor öffne, sondern, ja, ich mache jetzt noch mehr mit dem Social Media Stuff.

00:57:53: Weiß ich nicht.

00:57:54: Weiß ich alles nicht.

00:57:56: Also, ob das so cool ist.

00:57:57: Wir haben gerade bei der Familie Littler über die Frage eines Mediators oder eines Mediums, das so ein bisschen regulierend eingreift gesprochen.

00:58:06: Und ich glaube, das ist das, was hier fehlt.

00:58:08: Und vielleicht sollte Stephen Banting mal bei der Familie Anderson nachfragen, die sind in einer ähnlichen Situation.

00:58:13: Tai Anderson, wir haben gestern den auch thematisiert, ist auch viel im Fernsehen.

00:58:17: Geht auch durchaus mal emotional mit oder sitzt bei den Spielen, wird aber nicht vor irgendwelche YouTube-Videos gestellt oder sonst wie.

00:58:25: Ich sehe es ähnlich wie du.

00:58:26: Also genau.

00:58:27: Ich finde, das ist halt mittlerweile fast so ein Level, wie kennt dieses Thema.

00:58:31: zeige ich meine Kinder in sozialen Medien auf meinem Profil oder so.

00:58:35: Da gibt es ja, es gibt ja junge Eltern, die zeigen ihre fünfjährigen das ganze Leben von denen irgendwie, dann gibt es die, die sie auch zeigen, aber dann immer ein Filter drüber legen oder so, weil wir wissen auch, was ein Schindluder mitbetrieben werden kann.

00:58:48: Und es ist für mich so ein bisschen sehenden Augers in die Katastrophe und ich denke irgendwie nur so von zwölf bis mittags.

00:58:55: Ich finde, es ist aber was anderes, ob ich jetzt ein Kind auf dem WhatsApp-Profil, was nur meine Freunde quasi haben, mit rauf habe.

00:59:06: Ich mache sowas nicht.

00:59:07: Ich mein jetzt so öffentliches Instaprofil oder so, ne?

00:59:09: Ja, klar.

00:59:10: Öffentliches Instaprofil auch da ist meine Einstellung, haben meine Kinder nichts verloren, aber das muss jeder wissen, wie er es nutzt und jeder nutzt ja auch ein Insta-Kanal oder sowas unterschiedlich.

00:59:24: Viele teilen da ihr Leben mit, dass die Freunde wissen, was irgendwie los ist.

00:59:28: Aber das hier ist ja eine Person des öffentlichen Interesses.

00:59:34: Es gibt keine Rechtfertigung für Hasskommentare.

00:59:37: Das ist ein Riesenproblem.

00:59:40: Trotzdem würde ich der Familie Raten mich mal zu hinterfragen, ob es eben sein muss, dass ich meinen zehn oder dreizehnjährigen Sohn auf jedes meiner YouTube-Videos, immer in meinem TikTok-Kanal, auf meinem Insta-Account, mit in die Öffentlichkeit ziehe.

00:59:56: Vor allem verheizen sie ihn doch gerade.

00:59:58: Es geht ja auch nicht immer nur um Hass und Liebe, sondern es gibt ganz viele dazwischen.

01:00:03: Und ich sage jetzt auch ganz offen, es wird jetzt auch keinen Wunder nach den letzten Folgen.

01:00:07: Ich bin so ein bisschen überdrüssig und mich nervt das einfach, wenn dann nach jeder tollen Aufnahme oder nach jeder schlechten Tobi-Bunting eingeblendet wird.

01:00:16: Ja, wobei dafür kann Steven Bunting jetzt wieder nichts, dass Tobi Bunting dann...

01:00:20: Nein, direkt halt schon, wenn ich ihn direkt schon mitnehme zum Pre-Mage-Interview und allem.

01:00:25: Ja, aber genau, das ist der Punkt, den ich eigentlich machen will.

01:00:27: Also der Sohn von Gary Anderson wird bei der WM auch eingeblendet, wenn er aufspringt.

01:00:33: Aber der Sohn von Gary Anderson findet zwischendrin auf Social Media, TikTok, sonstwo, überhaupt nicht statt.

01:00:41: Oder vielleicht nehme ich ihn da nicht wahr.

01:00:43: Ich bin auch nicht auf allen Kanälen dauernd unterwegs.

01:00:46: Und von daher denke ich schon, dass eine Familie hier eine steuerende Funktion haben kann und dass Familie Bunting vielleicht dort mal nachfragen sollte, wie macht ihr das eigentlich oder wie hand habt ihr das eigentlich?

01:00:59: Nichts rechtfertigt diese Kommentare, aber ich kann nicht den armen Kerl selber in die Öffentlichkeit ziehen.

01:01:05: Es sind ja nicht die User und es sind nicht die oder die Leute, die sich das anschauen, die Es sind nicht Paparazzi, die Fotos von dem Sohn machen, sondern es ist der eigene Vater, der ihn immer mit ins Bild zieht, der ihn so exponiert.

01:01:23: Und dann gibt es leider in der heutigen Zeit Menschen, die mit Häme und leider auch Hass reagieren, wenn dann mal was schief geht.

01:01:31: Und die Konsequenz, also ich verstehe gar nicht darauf, wie man diese Zusammenhänge nicht sehen kann.

01:01:39: Vielleicht bin auch ich der, der es nicht.

01:01:41: Kapiert, aber ich finde Familie Anderson, Familie Bunting, nimm noch Familie Van Gerven, der hat jetzt sogar familiäres Trouble.

01:01:51: Ja, der hat dann einmal bei den World Series Finals seine Tochter mit auf der Bühne, zeigt sie auch ins Bild, aber dann findet die auf seinen Kanälen auch wieder nicht statt und ich glaube, die kriegt keinen Hate ab.

01:02:01: Beziehungsweise, ich glaube, sie findet auf den Kanälen statt, aber nicht bei den Übertragungen.

01:02:06: Ist ja gar kein Faktor.

01:02:08: Wir sind jetzt auch fast zum Erziehungs-Podcast geworden, aber unsere Expertise liegt eher woanders.

01:02:13: Und deswegen zum Abschluss jetzt der Blick auf die Darts WM-Tag Nummer siebzehn, der erste Tag siebzehn einer WM in der Geschichte.

01:02:20: Auch das ist ja jetzt eine Neuerung.

01:02:23: Ansonsten werden wir jetzt schon durch nach sechzehn Tagen.

01:02:25: Aber nein, wir gehen jetzt in den Achtelfinal.

01:02:29: Dienstag.

01:02:29: Mit folgender Nachmittagssession Luke Woodhouse gegen Christoph Ratayski, Johnny Clayton gegen Andreas Harrison und Justin Hood gegen Josh Rock.

01:02:38: Ganz kurz, drei Favoriten, auf welche Namen würdest du gehen jetzt ohne die ganz großen Deep Dives hier in die Partien?

01:02:45: und dann würde ich auch nachlegen und vorlegen bei der Evening Set.

01:02:49: Ich gehe auf Woodhouse, Clayton und Hood.

01:02:54: Ich gehe auf Ratayski, Clayton und... Rock-Walhut, so ein bisschen die Erkältung durchkommt und mich Rock dann doch sehr überzeugt hat.

01:03:03: Deswegen bin ich da ein bisschen anderer Meinung.

01:03:06: Evening-Session.

01:03:07: Menbi gegen Fanfén ist für mich, also das muss Fanfén regeln.

01:03:11: Menbi spielt auf einem sehr, sehr guten Niveau, hat auch Momente, aber hat nicht das Grundniveau eines Rhein-Fanfén.

01:03:18: Michael van Gerven, Gary Anderson.

01:03:21: Was haben wir herausgefunden?

01:03:21: Fünf-Siebzigstes-Duell oder so ist wirklich ein kleiner El Classico des Sports.

01:03:28: In den letzten Jahren gar nicht mehr so oft gegeben das Duell.

01:03:30: Ich freue mich enorm drauf, befürchte so ein bisschen, dass wir vielleicht enttäuscht werden.

01:03:35: Das hat es auch schon oft gegeben bei solchen Duellen, aber wollen wir jetzt mal optimistisch dran gehen.

01:03:41: Anderson eigentlich der etwas bessere Spieler in den letzten Partien.

01:03:46: Sehe ihn aber vielleicht gegen MVG eher ein bisschen in der Doppelquote fallen.

01:03:51: und am Ende bin ich tendenziell bei Michael van Gerven, letztes Spiel Humphreys gegen Dudes.

01:03:55: Das wird Humphreys schon machen, wenn gleich.

01:03:57: Ich mir da auch vorstellen kann, dass es vielleicht enger wird als gedacht.

01:04:00: Aber ja, also wahrscheinlich haben wir bei Van Gerven Anderson das größte Diskussionsthema bei der Abend-Session.

01:04:06: Also ich denke genau, hier gibt es keinen, keinen Distance.

01:04:10: Also Van Feen und Humphreys sind safe.

01:04:14: Und MVG, Gary Anderson, hat das Potenzial, der ganz große Banger zu sein, hat auch das Potenzial, die Enttäuschung zu sein.

01:04:23: Es ist das von euch so oft.

01:04:25: zitierte Hornberger schießen so ein bisschen, welche Richtung das ausgehen kann.

01:04:30: Ich kann und will mich da nicht festlegen, ja, nee, ich müsste würfeln.

01:04:36: Wahrscheinlich wäre ich auch ein bisschen mehr bei MVG, der mir einfach wirklich gut gefällt.

01:04:43: Gary Anderson gefällt mir aber auch gut, trotzdem in diesem Clash, ja, fifty-fifty-fifty MVG.

01:04:54: Und damit halten wir es fest und machen den Deckel drauf auf diese Folge nach WM-Tag.

01:04:59: Nummer-sechzehn bei der PDC WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-WM-W.

01:05:21: Noch könnte das in diesem Jahr bewerkstelligen.

01:05:24: Danke fürs Zuhören, mach's gut, ciao.

01:05:25: Tschüss, auf meiner Seite.

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